Führerschein

Wenn Sie auf öffentlicher Verkehrsfläche ein Kraftfahrzeug führen wollen, benötigen Sie einen Führerschein, der zum Führen dieses Fahrzeugs berechtigt. Alle Führerscheinangelegenheiten werden von der Führerscheinstelle des Kreises Steinfurt bearbeitet. Die Anträge werden von der Gemeinde Mettingen (Bürgerbüro / Standesamt) nach dorthin weitergeleitet. Sie müssen allerdings den Antrag persönlich stellen, weil zur Herstellung des Kartenführerscheins bei der Bundesdruckerei Ihre Unterschrift benötigt wird.

Wenn Sie eine Fahrerlaubnis beantragen, müssen Sie angeben, bei welcher Fahrschule Sie ausgebildet werden.

Die theoretische und praktische Ausbildung übernimmt die von Ihnen ausgewählte Fahrschule, die Sie dann auch zur Fahrerlaubnisprüfung beim TÜV vorstellt. Nach Ablegung und Bestehen der Prüfung, die sich in der Regel in einen theoretischen und fahrpraktischen Teil gliedert, kann bei Vorliegen aller übrigen Voraussetzungen die Fahrerlaubnis für die beantragte(n) Klasse(n) erteilt werden. Gleiches gilt für die Erweiterung einer bereits bestehenden Fahrerlaubnis.

Voraussetzungen:
Beim Erwerb der Fahrerlaubnis ist das für die jeweilige Klasse maßgebliche Mindestalter einzuhalten:

25 Jahre für die unbeschränkte Klasse A beim "Direkteinstieg" oder beim Erwerb vor Ablauf der zweijährigen Frist beim Stufenführerschein

21 Jahre bei den Klassen D, D1, DE und D1E

18 Jahre für die Klassen C und CE (Einschränkungen durch EG-Sozialvorschriften sind zu beachten).

18 Jahre für die Klassen A bei stufenweisem Zugang, B, BE, C1 und C1E

16 Jahre für die Klassen A1, L, M, S und T

Ausnahmen vom vorgeschriebenen Mindestalter können bei Berufsausbildung zum Kraftfahrer von den Führerscheinstellen erteilt werden. Eine Antragstellung ist nur direkt beim Straßenverkehrsamt in Steinfurt möglich.

Der Antrag auf Erteilung einer Fahrerlaubnis sollte maximal 6 Monate vor Erreichen des Mindestalters gestellt werden. Die theoretische Prüfung darf 3 Monate vor Erreichen des Mindestalters, die praktische Prüfung 1 Monat vor Erreichen des Mindestalters abgelegt werden.

Benennung einer Fahrschule
Die Benennung einer Fahrschule erfolgt durch einen Stempel auf dem Antragsvordruck.

Bei der Umschreibung eines ausländischen Führerscheins:
Es gibt einige Staaten, bei denen keine bzw. nur die theoretische oder nur die praktische Prüfung erforderlich ist. Einzelheiten erfragen Sie bitte bei den Fahrschulen, bei der Führerscheinstelle des Kreises Steinfurt  oder im Standesamt.

Bescheinigung über ausreichend Sehvermögen
Für die Klassen A, A1, B, BE, M, L, S, T:
Sehtestbescheinigung einer amtlich anerkannten Sehteststelle oder Zeugnis des Augenarztes (nicht älter als 2 Jahre).

Für die Klassen C, CE, C1, C1E, D, DE, D1 und D1E:
Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung des Sehvermögens (durch Augenarzt, Arzt mit der Gebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin", Arzt mit der Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin", Arzt bei einer anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung, Arzt des Gesundheitsamtes oder anderer Arzt der öffentlichen Verwaltung) oder Zeugnis über die augenärztliche Untersuchung des Sehvermögens (nicht älter als 2 Jahre).

Identitätsnachweis
Der Identitätsnachweis kann in Form eines Personalausweises, Reisepasses oder gegebenfalls eines Kinderausweises vorliegen.

Personalausweis:
Urkunde zur Legitimation mit Lichtbild, die jede über 16 Jahre alte meldepflichtige Person in Deutschland besitzen muss, soweit sie nicht einen gültigen Pass hat.

Reisepass:
Der Reisepass bzw. der vorläufige Reisepass ist ein amtliches Ausweisdokument für Deutsche, der grundsätzlich zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland bzw. zur Ausreise aus der Bundesrepublik Deutschland für bestimmte Länder benötigt wird und bei der zuständigen Gemeinde beantragt werden kann.

Kinderausweis:
Nur für Auslandsreisen benötigen Kinder unter 16 Jahren (auch Säuglinge) einen Kinderausweis. Das Passgesetz bestimmt, dass Deutsche, die über eine Auslandsgrenze aus- oder einreisen, unabhängig vom Alter grundsätzlich verpflichtet sind, einen gültigen Pass mitzuführen (Passpflicht). Deshalb wird für Kinder in der Regel ein Kinderausweis (als Passersatz) ausgestellt.

In Ausnahmefällen sind auch andere amtliche Lichtbildausweise (z. B. Führerschein) oder eine schriftliche Vollmacht gegenüber Dritten ausreichend.

Nachweis über lebensrettende Sofortmaßnahmen / Erste Hilfe
Für die Klassen A, A1, B, BE, M, L, S, T:
Nachweis über die Teilnahme an einer Unterweisung in lebensrettenden Sofortmaßnahmen am Unfallort

Für die Klassen C, CE, C1, C1E, D, DE, D1 und D1E:
Nachweis über die Ausbildung in Erster Hilfe

Die Bearbeitungszeit zwischen Antragsannahme und Prüfungstag beträgt ca. 4 Wochen.

Bearbeitungsgebühren: Die Gebühren für die Ersterteilung (mit Probezeit) betragen: 43,40 €.




Bearbeitungsgebühren:

Die Gebühren für die Ersterteilung (mit Probezeit) betragen 43,40 €.









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